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Unsere beiden Kollegen Andreas und Harry aus dem Bereich Mediengestaltung haben Anfang des Monats im Luovi Vocational College in Oulu, Finnland, hospitiert und sich mit dem dortigen Bildungspersonal über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der finnischen und der deutschen Ausbildung der Mediengestalterinnen ausgetauscht. Dieses Job-Shadowing wurde gefördert mit Mitteln des Europäischen Programms Erasmus+.

2026 trägt Oulu den Titel „Kulturhauptstadt Europas“, was man deutlich am prall gefüllten Veranstaltungskalender und zahlreichen Kunst- und Kreativevents erkennen konnte.

Nachdem sich die beiden an den Temperaturunterschied von 20 °C gewöhnt hatten, fand das erste Arbeitstreffen mit Miia Tolonen, International Coordinator im Luovi College, statt. Sie stellte die Einrichtung und die Stadt Oulu vor und gab einen Überblick über die Bildungsangebote des Luovi. Bereits hier zeigten sich Unterschiede zwischen dem finnischen Ausbildungssystem und unserem eigenen.

Nach einem kurzen Rundgang durch das College lernten unsere Kollegen Anastasia Kovaleva und Jussi Väisänen, die Fachlehrkräfte für Mediengestaltung Bild und Ton, kennen, die über aktuelle Projekte ihrer Azubis berichteten. Anschließend besuchten sie das „Altosilo“, wo sie den Architekten und Designer Valentino Tignanelli trafen. Valentino ist unter anderem ein bekannter Eisarchitekt und baut im Rahmen des Kulturjahres eine Eissauna. Dieses außergewöhnliche Projekt wird von den Auszubildenden videographisch dokumentiert.

Auch den nächsten Tag verbrachten unsere Mitarbeiter bei ihren Kolleginnen aus der Mediengestaltung, tauschten sich über zukünftige Kooperationsmöglichkeiten aus und überlegten, wie die jeweiligen Auszubildenden künftig bestmöglich von einem Austausch profitieren können.

In ihrer Freizeit haben unsere Kollegen Oulu und die Angebote der „Kulturhauptstadt“ auf eigene Faust erkundet, leider vergeblich Nordlichter gejagt, aber ihre Unempfindlichkeit unter Beweis gestellt, indem sie nach einer traditionellen finnischen Saune bei -0,5°C Wassertemperatur im gefrorenen Fluss Eisbaden waren.

Wieder zurück in Bitburg sind die beiden dankbar für die fachlichen Impulse und Erfahrungen, die Erasmus+ ihnen ermöglicht hat.