
Wie funktioniert Demokratie im Alltag? Welche Rolle spielen unterschiedliche Meinungen in einer Gemeinschaft? Und wie können Entscheidungen gemeinsam getroffen werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich unsere Demokratie-Mentorin Sandra Lempges mit den aktuellen Mitgliedern der Teilnehmendenvertretung (TNV) im Rahmen einer Demokratieschulung.
Zunächst schaute sich die Gruppe demokratische Strukturen im Allgemeinen an und setzte sich mit ihrer Rolle als gewählte Interessenvertretung und den verschiedenen Phasen der Gruppenfindung auseinander. Anschließend reflektierten die Teilnehmenden, wie die bisherigen TNV-Sitzungen intern strukturiert waren, und entwickelten Ideen, wie die Zusammenarbeit und die Organisation zukünftiger Sitzungen weiter verbessert werden können.
Darüber hinaus beschäftigte sich die Gruppe mit dem Thema Konfliktmanagement. Anhand praktischer Beispiele wurde erarbeitet, wie kontroverse Meinungen respektvoll ausgetauscht und Diskussionen sachlich geführt werden können.
Ein weiteres Thema der Schulung war außerdem das sogenannte Schubladendenken: Die Teilnehmenden wurden dafür sensibilisiert, wie schnell Menschen aufgrund von Vorurteilen oder ersten Eindrücken bewertet werden und welche Auswirkungen dies auf das Miteinander haben kann.
Die Teilnehmenden arbeiteten interessiert mit und brachten viele tolle sachliche Beiträge in die Diskussionen mit ein. Das Gelernte kann sicherlich in den nächsten Sitzungen der TNV praktisch umgesetzt werden.