News

fünf Teilnehmende beim Rätsellösen bei den Kaiserthermen

Ein Bericht unseres Mitarbeiters Ralf Justinger, Ausbilder IT.

Im Palastgarten Trier wird über Wochen ein Römer gesichtet. Dann wird er plötzlich tot aufgefunden. Ermordet. Doch wer ist dieser seltsame Römer? Wer hat ihn getötet? Und warum?

Die Aufklärung dieses virtuellen Falls durften letzte Woche zehn unserer neuen Auszubildenden des Fachbereichs Fachinformatik übernehmen.

In zwei Gruppen, die jeweils von einem Ausbilder und einem Berufsschullehrer begleitet wurden, ging es auf Verbrecherjagd, ausgerüstet mit einem Smartphone und einer kleinen „Ermittlungsakte“. Über eine interaktive Webseite wurden die die Hobby-Ermittler zu verschiedenen Stationen gelotst. Dort erhielten sie dann Informationen zu Tatverdächtigen, Zeugenaussagen, Fingerabdrücke und virtuelle Anrufe. Ebenso mussten sie verschiedene Aufgaben erledigen und Rätsel lösen, bevor es zur nächsten Station ging. So ergab sich nach und nach ein immer konkreteres Bild zu dem Römer, den möglichen Tätern, Motiven und Hintergründen.

Zuerst ging es zum „Tatort“ im Palastgarten. Dann führte der Weg über mehrere Zwischenstationen bis zu den Kaiserthermen und wieder zurück zum Ausgangsort. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann unter anderem über den Domfreihof und den Stockplatz zur Porta Nigra. Auch am Kornmarkt gab es was zu ermitteln.

Zum Glück war es an diesem Tag nicht ganz so heiß in Trier wie die Tage zuvor. Und so konnten schließlich beide Gruppen, nach insgesamt rund 5 Stunden „Ermittlungsarbeit“, sichtlich erschöpft aber gut gelaunt den Täter ermitteln. Es war übrigens NICHT der Gärtner 😉

Der Krimi-Trail kam bei unseren Teilnehmenden insgesamt gut an. Als angehende IT-Fachleute haben sie natürlich auch den ein oder anderen „technischen Förderbedarf“ erkannt. Die Teamarbeit funktionierte einwandfrei, zwischen den Teilnehmenden herrschte reger Austausch, und es zeigte sich auch das ein oder andere bislang verborgene Talent. Und ganz nebenbei lernten unsere Teilnehmenden auch die Stadt Trier und ihre Geschichte ein wenig kennen.

Fazit: Logisches Denken und Rätsel lösen im Team, Austausch zwischen Teilnehmenden und Begleitpersonen mal in einem anderen, ungezwungenerem Setting als dem BBW, ich denke das hat uns allen gut getan. Und hoffentlich auch den Zusammenhalt ein wenig gestärkt.