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Im Rahmen von Erasmus+ tauchten in den vergangenen zwei Wochen wieder fünf Auszubildende der Mediengestaltung in die kreative Welt Dublins ein und absolvierten ein Auslandspraktikum bei unserer Partnereinrichtung, dem Ballyfermot College of Further Education. In verschiedenen Kursen erweiterten sie ihre fachlichen Kenntnisse, probierten neue Techniken aus und lernten Land und Leute kennen. Begleitet wurden sie von unseren Mitarbeitenden Judith Fetzer und Harry Morrison.

Der Unterricht am BCFE bot ein vielseitiges Programm: Urban Sketching, Life Drawing,  digitale Illustration, Fotografie und Pop-up-Karten, aber auch kommerzielle Illustration, Branding und Werbung. Besonders beim Zeichnen mit Tusche, Pinsel, Holzstäbchen oder Wellpappe konnten die Auszubildenden neue Ausdrucksformen entdecken. Ihre Skizzenbücher füllten sich dabei mit Beobachtungen aus dem Alltag, aus dem College und aus dem Stadtleben Dublins und weckten das Interesse sowohl bei ihren irischen Lehrer*innen als auch bei ihren Mitschüler*innen.

Die Gruppe arbeitete engagiert in den Kursen mit und überzeugte die Lehrkräfte mit bereits vorhandenem Fachwissen und kreativen Ideen. Ein gemeinsamer Co-Teaching-Workshop mit unserem Berufsschullehrer und Künstler Harry Morrison und der irischen Dozentin Louise Broughton bot weitere kreative Möglichkeiten, denn die Schüler*innen konnten mit Wellpappe als Zeichen- und Druckmaterial experimentieren. So entstanden ungewöhnliche Drucke und Illustrationen, die zeigten, wie viel gestalterisches Potenzial in ungewöhnlichen Materialien steckt.

Neben dem College-Alltag blieb aber auch genügend Zeit, um Dublin und die Umgebung kennenzulernen. Gemeinsam erkundete die Gruppe die Stadt, besuchte das Kilmainham Jail, die National Gallery of Modern Art, die National Gallery of Ireland und das Trinity College und genoss bei einem Ausflug nach Howth die beeindruckende Küstenlandschaft mit Meer, Klippen und Robben. Besonders in Erinnerung bleiben auch die Begegnungen mit Menschen vor Ort, die Abende mit irischer Live-Musik und Tanz sowie die ersten Eindrücke von Samhain, dem keltischen Ursprung des heutigen Halloween-Festes.

Das Auslandspraktikum in Dublin war für alle eine sehr spannende und abwechslungsreiche Erfahrung. Die Auszubildenden konnten sich in einer neuen Umgebung ausprobieren, ihre Sprachkenntnisse im Alltag einsetzen und erleben, wie gut sie neue Herausforderungen eigenständig meistern. Sie entdeckten ihre persönlichen Stärken, knüpften Kontakte und sammelten viele neue Impulse und Ideen für ihre kreative Arbeit. Die vielen positiven Erfahrungen machen also Lust auf eine Fortsetzung!

Wer mehr Informationen und Hintergrundwissen zu dem Aufenthalt, den Zeichentechniken oder den besuchten Orten oder einfach mehr Fotos sehen möchte, kann sich gerne den Reiseblog unserer Gruppe unter dem Link https://www.tumblr.com/dublin2026 anschauen.