
Kürzlich durfte ich eine Fortbildung zum Thema Demokratie für die Teilnehmendenvertretung gestalten. Ziel war es, die Teilnehmenden für die Bedeutung einer lebendigen Demokratie zu sensibilisieren und ihre Kompetenzen im Umgang mit demokratischen Prozessen zu stärken.
Wir haben zunächst Spiele zur Gruppenfindung durchgeführt und somit Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen uns festgestellt.
Des Weiteren ging es um Gesprächsführung und Fragetechniken, um konstruktive Diskussionen zu fördern und unterschiedliche Meinungen respektvoll zu behandeln.
Ein wichtiger Schwerpunkt lag auf dem Umgang mit Vorurteilen und Stereotypen, um Diskriminierung entgegenzuwirken und ein offenes Miteinander zu fördern. Durch praktische Übungen haben wir gelernt, kontroverse Standpunkte auszuhalten und Haltung zu zeigen, auch in schwierigen Situationen.
Zudem haben wir reflektiert, welche konkreten Schritte jede*r einzelne unternehmen kann, um unsere Demokratie aktiv zu stärken – sei es durch Engagement, Aufklärung oder das Vorleben demokratischer Werte im Alltag.
Die Zusammenarbeit mit der TNV hat abermals gezeigt, wie viel Engagement und Verantwortungsbewusstsein in unseren Teilnehmenden steckt.
Ich bedanke mich ganz herzlich für die gute Mitarbeit und wünsche der TNV bei der Ausführung ihrer Ämter gutes Gelingen und viel Freude.

Michael Hemmes feiert in diesem Jahr einen ganz besonderen Meilenstein: Er arbeitet nun schon seit 25 Jahren im Euro-BBW. Dabei blickt er auf eine abwechslungsreiche Laufbahn mit vielfältigen Aufgaben zurück.
Michael startete in im Jahr 2000 als Ausbilder für Garten- und Landschaftsbau in der Berufsvorbereitung. Damals war auf dem heutigen Euro-BBW-Gelände noch eine große Baustelle, und die Vorläufermaßnahmen fanden an unterschiedlichen Orten in Bitburg statt. Doch weder das Provisorische, noch der Schlamm und das tägliche Schuheputzen trübten seine Begeisterung, junge Menschen auf ihren Weg ins Berufsleben vorzubereiten.
2004 wechselte er als Ausbilder für Garten- und Landschaftsbau in den Bereich Ausbildung und übernahm zu 50 % Führungsverantwortung als Fachbereichsleiter. Nur drei Jahre später, im Jahr 2007, wurde ihm diese Rolle in Vollzeit übertragen. Die Zusammensetzung der Ausbildungsgänge, für die er als Fachbereichsleiter zuständig war, änderte sich von Zeit zu Zeit, so dass er sich auch in dieser Funktion immer wieder auf Neues einstellen musste. Seit diesem Jahr ist er verantwortlich für die Fachbereiche Garten- und Landschaftsbau und Tischlerei.
Auch auf Landesebene engagiert sich Michael für die Qualität der Ausbildung: Seit mittlerweile mehr als 20 Jahren ist er Mitglied im Prüfungsausschuss, in dem er viele Zwischen- und Abschlussprüfungen im Garten- und Landschaftsbau geprüft hat, und seit einigen Jahren sogar Vorsitzender des hiesigen Prüfungsausschusses.
Sein Verantwortungsbereich ist in den letzten Jahren stetig gewachsen: Seit mehreren Jahren ist er im Euro-BBW als Brandschutzbeauftragter, und seit diesem Jahr als Fachkraft für Arbeitssicherheit tätig.
Um ein besonderes Herzensprojekt kümmert er sich ebenfalls schon seit 2016, nämlich um den jährlich stattfindenden und durch Erasmus+ geförderten Natursteinlehrgang auf Kreta. So sorgt er dafür, dass unsere Auszubildenden wertvolle internationale Erfahrungen sammeln und gleichzeitig einen wichtigen Teil ihrer Ausbildung und neue Arbeitstechniken mit einem herrlichen Blick auf die Ägäis erlernen können.
Einrichtungsleiterin Anita Sonndag und Personalleiter Christian Kaspari überbrachten Glückwünsche und Geschenke zu diesem besonderen Jubiläum und dankten Michael Hemmes für 25 Jahre voller Einsatz, Herzblut und Verantwortung.
Wir gratulieren ebenfalls herzlich und freuen uns auf viele weitere Jahre der Zusammenarbeit!

Im Euro-BBW gibt es viele Talente, doch eines sticht im Moment besonders hervor: Unsere Teilnehmerin Julia hat ein außergewöhnliches Gespür für Sprache und Musik. Schon seit fünf Jahren schreibt sie eigene Songtexte, in denen sie ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse auf eine beeindruckend kreative Weise verarbeitet.
Die Musik wurde ihr quasi in die Wiege gelegt: „Mein Vater spielt Schlagzeug, seit er auf der Welt ist. Mein Opa ist in mehreren Bands, spielt Schlagzeug, singt, ist Elvis-Imitator und Alleinunterhalter. Ich hatte schon immer Musik im Blut, habe aber nie was daraus gemacht, weil bei mir immer der Sport im Vordergrund stand.“ Julia hat jahrelang als „Rennferkel“ mit ihrem Rennrolli an Wettkämpfen in ganz Europa teilgenommen. Doch seit dem Corona-Lockdown in 2020 lebt sie nun ihre musikalische Ader aus.
„Ich schreibe immer Songs über aktuelle Lebenssituationen, über die ich mit niemandem reden kann, die ich aber in Songs verarbeiten kann. Das ist wie eine Art Therapie für mich“, erzählt Julia. „In den skurrilsten Situationen fallen mir Songtexte ein. Die müssen dann sofort aufgeschrieben werden, sonst sind sie wieder aus meinem Kopf raus.“ Oft fällt Julia zunächst ein Titel ein, worauf sie dann das Thema, das Tempo und die Stimmung des Songs aufbaut.
Sie schreibt über Lebenslust und Lebenskrise, über Mut, Familie und Selbstliebe, alles Themen, die sie selbst, aber auch viele andere junge Menschen bewegen. „Es kommt auf meine Stimmung an, ob es ein fröhlicher Song oder ein trauriger Song wird“, sagt sie. Wenn der Songtext geschrieben ist, Julia das Genre und die Stimmung des Liedes festgelegt und Intros und Outros erarbeitet hat, verwandelt sie alles mit Hilfe von KI bzw. einer App zu einem fertigen Song. Ihr Traum? „Es wäre cool, wenn sich vielleicht Bands, Musiker*innen oder Sängerinnen angesprochen fühlen, die gerne mit mir zusammenarbeiten möchten, für die ich dann Songs schreiben könnte. “
Wer neugierig geworden ist, kann sich selbst ein Bild machen: Unter dem Künstlernamen „JuWel“ findet man sie auf allen bekannten Musikportalen sowie auf Instagram.

Die Teilnehmendenvertretung (TNV) vertritt die Interessen aller Teilnehmenden im Euro-BBW mit Leidenschaft und Engagement. Sie ist das Bindeglied zwischen Teilnehmenden, Mitarbeitenden und Leitung und möchte die Anliegen und Ideen der Teilnehmenden in die Tat umsetzen. Die TNV setzt sich aus verschiedenen Sprecherinnen und Sprechern zusammen, die wir nach und nach gerne präsentieren möchten.
Heute möchten Torben, amtierender Schwerbehindertensprecher, und Maurice, stellvertretender Schwerbehindertensprecher, sich und ihre Pläne für die laufende Amtszeit gerne vorstellen:
„Ich bin Torben, 25 Jahre und der Schwerbehindertensprecher. In der Teilnehmendenvertretung möchte ich mich für mehr Vielfalt einsetzen und somit auch für Veränderung sorgen.“
„Hallo, ich bin Maurice und bin im zweiten Lehrjahr als Fachpraktiker Koch. Ich wurde dieses Jahr zum stellvertretenden Schwerbehindertenvertreter gewählt. Neben der Arbeit mache ich viel mit meinem Hund und treffe mich oft mit Freunden. Und sonst höre ich viel Musik. Ich freue mich sehr darüber, in die TNV gewählt worden zu sein. Mir ist es wichtig, dass Leute mit Einschränkungen eine Stimme bekommen, um zusammen mit den Teilnehmenden und der Leitung eine Lösung für alle Probleme zu finden. Daher habe ich mich zur Wahl aufstellen lassen, damit alle mit einer Einschränkung gehört werden und Probleme geklärt werden können. Wenn ihr diesbezüglich ein Anliegen habt, könnt ihr jederzeit zu mir kommen und mich ansprechen. Denn wenn ihr mit mir offen redet, können wir gemeinsam eine Lösung finden.“

Im Rahmen des Programms Erasmus+ hatten unsere angehenden Tischlerinnen und Tischler die Möglichkeit, gemeinsam mit unserer Partnerschule aus Kremsmünster, Österreich, eine spannende Studienreise nach Brüssel zu unternehmen.
Während ihres Aufenthalts in der europäischen Hauptstadt besuchten die Auszubildenden wichtige Institutionen: Zum einen stand der Besuch des NATO-Hauptquartiers auf dem Programm, aber auch das Parlamentarium, das Haus der Geschichte und der Europäische Ausschuss der Regionen. Ein besonderes Highlight war ein inspirierendes Gespräch mit der EU-Abgeordneten Katarina Barley, das direkte Einblicke in ihren Arbeitsalltag, aber auch in die Arbeit auf EU-Ebene und die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ermöglichte.
Nun konnte Euro-BBW-Leiterin Anita Sonndag unseren Auszubildenden die Europässe für diese Reise feierlich übergeben und ihnen gratulieren. Die Europässe dokumentieren die europaweite Anerkennung ihrer erworbenen beruflichen Qualifikationen und öffnen ihnen die Türen für ihre berufliche Zukunft in ganz Europa. Auch unserer Kollegin Sonja Thommes wurde bei dieser Gelegenheit nachträglich ihr Europass für ihre Hospitation in Kremsmünster überreicht.
Wir gratulieren herzlich und freuen uns, dass unsere Teilnehmenden und Mitarbeitenden durch Erasmus+ die Möglichkeit haben, wertvolle Erfahrungen im Ausland zu sammeln!
Pünktlich zum Weltbienentag hat unsere Bienen-AG den ersten Honig des Jahres geerntet. Die AG unter der Leitung von Fachlehrer Bernd Holzkamp und Ausbilderin Barbara Götz besteht seit 2013 und ermöglicht Teilnehmenden, Natur hautnah zu erleben und Verantwortung zu übernehmen. Dabei lernen sie viel über die Bedeutung der Bienen für unser Ökosystem und den respektvollen Umgang mit ihnen.
Auch wenn seit dem letzten Winter nur noch vier Bienenvölker auf dem Gelände leben, war die Honigernte ein voller Erfolg – und ein schönes Gemeinschaftserlebnis.
Bevor die Waben entnommen wurden, beruhigte Herr Holzkamp die Bienen mit einem Smoker. Der Rauch löst bei den Tieren einen Fluchtreflex aus, wodurch sie friedlicher werden. Anschließend wurden die Rähmchen kontrolliert: Nur wenn sie zu mindestens drei Vierteln mit weißem Wachs verdeckelt sind, ist der Wassergehalt des Honigs niedrig genug. In unserem Fall lag er bei idealen 15 %.
Die verdeckelten Waben wurden entnommen, die Bienen vorsichtig abgefegt und die Rähmchen zur BvB-Küche gebracht. Dort begann der nächste Schritt: das Entdeckeln. Mit einer speziellen Gabel wurde die dünne Wachsschicht entfernt, bevor die Waben in die Honigschleuder kamen. Durch die Rotation wurde der Honig herausgeschleudert und über ein Sieb in den Auffangbehälter geleitet. Sowohl beim Entdeckeln als auch beim Honigschleudern haben sich unsere Teilnehmenden abgewechselt, so dass jede/r alle Arbeitsschritte durchlaufen konnte.
Das Ergebnis des Tages: 80 (!) Kilogramm goldgelber, aromatischer und naturreiner Honig direkt von unserem Euro-BBW-Gelände! Demnächst wird der Honig in Gläser abgefüllt und anschließend im HENRY Conceptstore erhältlich sein. Wir danken allen Beteiligten ganz herzlich für ihren Einsatz und ihre Mühe!
Vom 08. bis 10. April besuchten 10 Teilnehmende aus den Tischlerklassen, Nadine Büttner aus dem Internat und Johannes Prinz als Lehrer zusammen mit unserer Partnerschule aus Kremsmünster, Österreich, einige Bereiche der Europäischen Union in Brüssel.
Unter anderem besuchten wir das Nato-Hauptquartier, das Parlamentarium, das Haus der Geschichte und den Europäischen Ausschuss der Regionen.
Im Europäischen Parlament hatten wir dann einen Termin mit der deutschen EU-Abgeordneten Katharina Barley, die uns einige Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben konnte.
Eine Stadtführung sowie der Besuch des Atomiums rundeten die Reise ab.
(P.S. Am Abend vor der Fahrt nach Brüssel wurde die gesamte Gruppe noch von unserem Freizeitkoordinator Johannes Alff mit leckerem Essen versorgt.)
Im März 2025 kamen vier Schülerinnen der Theobald-Simon-Schule, Berufsschule in Bitburg aus der Schulklasse BSEK24b, Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel/ Verkäufer*in auf Frau Sonndag zu und wollten uns als Projektpartner gewinnen.
Das Projekt der Berufsschule Bitburg ist Teil des Wahlpflichfachs „Ehrenamt zum Anpacken“. Die verantwortliche Lehrerin ist Frau Anja Bilstein. Die vier Schülerinnen, Juliana, Emily, Mia und Katharina gründeten das Projekt „Lesehund – Lass dich von unserem Hund unterrichten“ und haben nach Absprache mit unserer Schulleiterin, Frau Sommer-Schmeichel, die Kooperation mit der Berufsschule im Euro-BBW aufgenommen.
Hintergrund des Projektes ist: Hunde sind die besten Freunde des Menschen und wir möchten jungen Menschen einen Raum bieten, zusammen mit ausgebildeten Hunden vom Birkenhof e.V. aus Roth bei Prüm zu lernen.
Am Donnerstag, 8. Mai 2025 war es soweit. Die vier Schülerinnen der TSS-Bit kamen in Begleitung von Husky „Rocky“ und dem kleinen „Manfred“ in den ersten beiden Schulstunden in unsere Berufsvorbereitungsklassen E und C. Dies unter der Leitung der beiden Klassenlehrer Herrn Ludolphy und Herrn Prinz.
Im Klassenraum haben es sich die beiden Hunde zunächst auf ihrer Kuscheldecke „gemütlich“ gemacht.
Das junge Team vom „Lesehund“ hat die beiden Hunde vorgestellt und anschließend ging es auch schon mit dem Ratespiel los. Es wurden Satzteile auf dem Raumboden verteilt, die durch die Teilnehmenden der BV zu sinnvollen Sätzen zusammengesetzt wurden. Jeder Teilnehmende, der einen Satz vollendet hatte, durfte die Hunde füttern und streicheln. Zum Ende hin wurden Rocky & Manfred von der Leine gelassen, was allen Teilnehmenden die Möglichkeit bot, mit den beiden ausgiebig zu spielen.
Die Aktion kam bei allen Beteiligten sehr gut an und bald dürfen wir uns in der Berufsvorbereitung auf ein Wiedersehen freuen.

Kürzlich machte sich das Team der „Keksdose“ auf den Weg nach Trier um einen Team-Tag zu verbringen. „Die aus der Keksdose“ sind unsere kaufmännischen und touristischen Ausbilder/-innen. Hier ihr Bericht:
„Gemeinsam mit unserer neuen Führungskraft starteten wir morgens früh zum Park Plaza, dem besten Hotel am Platz. Dort zeigte uns eine Mitarbeiterin die verschiedenen Räumlichkeiten, die Lounge, verschiedene Zimmer der unterschiedlichen Kategorien, Schulungs- und Seminarräume sowie den Wellness- und Spa-Bereich. Alles sah sehr ansprechend und gepflegt aus. Unsere Ansprechpartnerin führt im Park Plaza Azubi-Schulungen durch. Wir sind in einen tiefen Austausch bezüglich der Herausforderungen in der Arbeit mit Auszubildenden gekommen.
Nach diesem interessanten fachlichen Tagesordnungspunkt haben wir uns ein leckeres Mittagessen gegönnt, um im Anschluss einige Rätsel im Escape-Room zu knacken. Entgegen einzelner Befürchtungen sind wir alle wieder lebendig herausgekommen und hatten sogar Spaß dabei. Nach diesem rundum gelungenen Tag sind wir glücklich zurückgekehrt und freuen uns schon auf den nächsten Team-Tag.“
In diesem Jahr stand der Pädagogische Tag der Berufsschule ganz im Zeichen von kultureller Bildung, Handwerk und Handel in der Eifel-Mosel-Region.
Am Montag, 5. Mai 2025 startete der Tag mit einem Frühstück in der Bäckerei Wildbadmühle in Wittlich-Wengerohr. Gut gestärkt haben wir uns die gläserne Backstube des Familienunternehmens angeschaut. Die beiden Bäcker-Brüder haben es geschafft, die Arbeit komplett von der Nachtschicht in den Tag zu holen und somit das Bäckerhandwerk wieder interessant zu gestalten.
Weiter ging die Fahrt nach Traben-Trarbach zu einem Ausflug in die Unterwelt von Traben. Mit unserer Gästeführerin Hannelore Reuter-George tauchten wir ein in die Jahrhundertwende um 1900, als Traben-Trarbach mit Bordeaux als zweitgrößte Weinhandelsstadt Europas galt. Wie in keiner zweiten Moselgemeinde, sind weite Gebiete der Stadt mit teilweise mehrstöckigen, über 120 Meter langen Gewölben unterkellert. Wir haben bei dieser Stadtführung Interessantes zum Thema historische Wein- und Kellereiwirtschaft erfahren und waren in 3 Weinkellern unterwegs.
Im Gewölbekeller des Weingutes Axel Emert konnten wir am Ende der Führung ein Glas Riesling oder Traubensaft im Weingut Emert genießen und der Juniorchef, Nicolas Emert hat uns einen kurzen Einblick in die Arbeit des Winzers gegeben. Dieser Keller ist ein Teil des alljährlichen Mosel-Wein-Nachts-Marktes, der einzige unterirdische Weihnachtsmarkt in Deutschland.
Im Panorama-Restaurant auf der anderen Moselseite in Trarbach haben wir uns mit schönem Blick auf die Mosel und den Stadtteil Traben gestärkt. Auf dem Hin- und Rückweg dorthin konnten wir das Brückentor von Traben-Trarbach – dem Wahrzeichen der Stadt – bewundern, das nach Plänen von dem Berliner Architekten Bruno Möhring um die Jahrhundertwende im Jugendstil erbaut wurde. Bei einem Bummel durch Traben-Trarbach wechseln sich Baudenkmäler aus der Jugendstilzeit mit barocken und klassizistischen Bauten sowie typisch moselländischer Architektur und ist absolut eine Reise wert.
Weiter ging es mit den Fahrzeugen in Richtung Mont Royal, dem Bergrücken der Moselschleife bei Traben-Trarbach. Bei einem kurzen Zwischenstopp in den Weinbergen hielt unsere Kollegin Sabine Kinn-Dippel, einen sehr interessanten Vortrag über Weinanbau und Weinhistorie im letzten Jahrhundert.
Auf dem Bergrücken angekommen konnten wir den Tag bei einer kleinen Wanderung zu den Ruinen der von 1687 bis 1698 erbauten Festung Mont Royal ausklingen lassen. Hier hat unsere ehemalige Kollegin und Rentnerin, Elisabeth Wurzer (wohnhaft in Traben) geschichtliche Details über den Erbauer Ludwig XIV und der sogenannten Schleifung (z. T. Sprengung) der Anlage nach den Bestimmungen des Friedens von Rijswijk (1697) erzählt.
Ein gelungener Pädagogischen Tag 2025 mit vielen interessanten, kultur-historischen Erlebnissen in der Eifel-Mosel-Region ging zu Ende und alle traten ihre Heimfahrt an.