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Heute war es endlich soweit: Unsere Mediathek wurde feierlich eröffnet. Viele Teilnehmende und Mitarbeitende kamen zusammen, um die neuen Räume kennenzulernen und diesen Moment gemeinsam zu feiern.

Die Mediathek war vor rund einem Jahr in ihre neuen Räumlichkeiten umgezogen. Seitdem wurde geplant, sortiert und mehrfach umgeräumt, bis ein Ort entstanden ist, mit dem alle Beteiligten zufrieden waren und der zum Lesen und Verweilen einlädt.

Fachbereichsleiterin Beate Hau begrüßte die Gäste mit einer persönlichen Ansprache und stellte Lieselotte Schmitz als neue Verantwortliche für die Mediathek vor. Sie wird die Mediathek künftig begleiten und weiterentwickeln, mit der Unterstützung von einigen angehenden Kaufleuten für Büromanagement. Die Mediathek wird ab jetzt zu festen Öffnungszeiten geöffnet sein und erwartet zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die Bücher, Mangas, Spiele oder Zeitschriften ausleihen möchten.

Frau Hau und Frau Schmitz dankten den Kollegen der Haustechnik, die den Umzug und die vielen Veränderungen tatkräftig unterstützt haben, und Anne Unfried und Claudia Fuchs sowie den KBM-Auszubildenden, die beim Erfassen der Medien geholfen und damit einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Mediathek geleistet haben. Als Zeichen der Wertschätzung erhielten alle ein kleines Präsent.

Bei Fingerfood und Getränken blieb anschließend Zeit für Gespräche und um in Ruhe durch die große Auswahl an Medien zu stöbern.

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Der Bericht über Jan Schiebener im Trierischen Volksfreund, Ausgabe vom Dienstag, 19. Mai 2026
Quelle: Trierischer Volksfreund, Ausgabe vom Dienstag, 19. Mai 2026

Der Trierische Volksfreund, unsere regionale Tageszeitung, berichtete in seiner Ausgabe vom 19. Mai 2026 über unseren ehemaligen Tischler-Auszubildenden Jan Schiebener, dessen Gesellenstück – ein Malkoffer für sein Hobby Miniaturmalen – beim Wettbewerb „Form 26“ von der Schreiner-Innung Westeifel ausgezeichnet wurde.

Jan Schiebener hat im Sommer 2025 seine Ausbildung erfolgreich bei im Euro-BBW abgeschlossen und arbeitet seitdem in einer Firma, die Tiny-Häuser baut. In dem Artikel beschreibt Herr Schiebener sehr schön, wie er zum Beruf des Tischlers gekommen ist und wie er seine Ausbildung im Euro-BBW erlebt hat. Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihm und beim Trierischen Volksfreund für den positiven Artikel und wünschen Jan Schiebener für seinen weitern Lebensweg alles Gute!

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unsere Mitarbeiterinnen Sandra Lempges und Josefine Pint am Infostand

Unter dem Motto „leben – arbeiten – dabei sein – Wir Alle im Kreis Euskirchen“ findet heute eine Berufswahlmesse für junge Menschen mit Unterstützungsbedarf in der Alten Tuchfabrik in Euskirchen statt.

Auch unsere beiden Mitarbeiterinnen Sandra Lempges und Josefine Pint sind mit einem Infostand über das Euro-BBW vertreten und informieren interessierte Besucherinnen und Besucher über unsere verschiedenen Maßnahmen, geben Einblicke in unsere Arbeit und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.


Die Berufswahlmesse wird organisiert von der Agentur für Arbeit Brühl, dem Landschaftsverband Rheinland, der Fachberaterin für KAoA-STAR und der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf im KoBIZ.

Gemeinsam mit vielen anderen Ausstellern (Berufsbildungswerke, Fachdienste, Berufskollegs, Kammern etc.) freuen wir uns auf einen regen Austausch an unserem Stand.

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Logo "Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz"

Das Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz hat uns mitgeteilt, dass die Berufsbildende Schule des Europäischen Berufsbildungswerks als Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz für weitere fünf Jahre rezertifiziert wurde. Bildungsminister Sven Teuber betont in seinem Schreiben die „erneute Bewerbung mit der hervorragenden Dokumentation Ihrer vielfältigen Projekte“ und gratuliert uns herzlich zur Rezertifizierung und damit zur Bestätigung unserer erfolgreichen Arbeit.

Europaschulen fördern die Europa-orientierte interkulturelle Kompetenz durch beispielsweise Fremdsprachenvermittlung, die Integration europäischer Themen in den Unterricht, projektorientierte Schulpartnerschaften oder berufliche Praktika im europäischen Ausland sowie durch die Professionalisierung des Lehrpersonals in europarelevanten Bereichen. Damit leisten Europaschulen einen Beitrag zur weltoffenen Erziehung junger Menschen und zum weiteren Zusammenwachsen Europas – was heute wieder wichtiger denn je ist.

„Auch künftig werden wir uns dafür einsetzen, den europäischen Gedanken weiterzutragen und zu stärken, um das Zusammenleben in einem vereinten Europa nachhaltig zu fördern“, unterstreicht die Schulleitung.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Auszeichnung und freuen uns schon sehr auf die Rezertifizierungsfeier. 

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Das Foto zeigt Einrichtungsleiterin Anita Sonndag mit dem symbolischen Scheck, den diesjährigen Präsidenten des Clubs Fifty-One, Florian Notte, sowie Clubmitglieder, Gewinner*innen und Vertreter*innen der weiteren sozialen Projekte
Das Foto zeigt Einrichtungsleiterin Anita Sonndag mit dem symbolischen Scheck, den diesjährigen Präsidenten des Clubs Fifty-One, Florian Notte, sowie Clubmitglieder, Gewinner*innen und Vertreter*innen der weiteren sozialen Projekte (Foto: Club Fifty-One)

Wie viel durch gemeinsames Engagement bewegt werden kann, haben wir nach dem Benefiz-Golfturnier des Clubs Fifty-One Bitburg auf besondere Weise erlebt: Neben dem Verein Lichtblick e.V. und dem Förderverein der St. Martin Schule e.V. durfte auch das Euro-BBW für seinen Sozialfonds einen Spenden-Scheck in Höhe von 10.000 Euro entgegen nehmen!

Als Teil der internationalen Serviceorganisation Fifty-One engagiert sich der Club Fifty-One Bitburg seit den 1980er Jahren für soziale Gerechtigkeit, insbesondere für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Zum Benefiz-Golfturnier lud der Club nun zum 15. Mal ein und brachte insgesamt 51 Golferinnen und Golfer am 1. Mai 2026 auf dem Golfplatz des Golfresorts Bitburg-Land zusammen. Dank ihrer Startgelder und der großzügigen Spendenbereitschaft zahlreicher Unternehmen und Unterstützer konnten mehr als 30.000 Euro für soziale Projekte gesammelt werden.

Dass unser Sozialfonds zu den Spendenempfängern des Club Fifty-One gehört, berührt uns sehr und bedeutet eine große finanzielle Entlastung. Der Sozialfonds des Euro-BBW unterstützt nämlich diejenigen Teilnehmenden, die vor den größten finanziellen Herausforderungen stehen und schnelle und unbürokratische Hilfe brauchen, sei es bei Kleidung, Mobilität oder in schwierigen Lebenssituationen.

Während der Abendveranstaltung im Anschluss an das Benefizturnier überreichte Florian Notte, diesjähriger Präsident des Clubs Fifty-One, Einrichtungsleiterin Anita Sonndag und den Vertreter*innen der weiteren Spendenempfänger die symbolischen Schecks und bedankte sich bei allen Teilnehmern, Sponsoren, Sachspendern, Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung.

Auch wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die sich für diese gute Sache eingesetzt haben, insbesondere dem Club Fifty-One Bitburg, allen Sponsorinnen und Sponsoren, den teilnehmenden Golferinnen und Golfern sowie den vielen Unterstützenden im Hintergrund!

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Der diesjährige Pädagogische Tag der Berufsschule stand ganz im Zeichen der regionalen Geschichte. Die Lehrkräfte begaben sich auf eine spannende Zeitreise durch die Vergangenheit Bitburgs – von den bewegten Ereignissen des Jahres 1923 bis hin zur traditionsreichen Braukunst der Bitburger Brauerei.

Nach einem gemeinsamen Frühstück in unserer Mensa, das vom Team um Uwe Fusenig vorbereitet wurde, startete die Gruppe gestärkt in den Tag. Zu Fuß ging es in das Kreismuseum Bitburg-Prüm, wo die Teilnehmenden von Stadtarchivar Herrn von Schichau zur Sonderausstellung „Krise und Aufbruch – Das Jahr 1923 im Raum Bitburg-Prüm“ begrüßt wurden. In einer kurzweiligen und informativen Führung vermittelte er eindrucksvoll die Herausforderungen jener Zeit.

Im Fokus standen die politischen und wirtschaftlichen Krisenjahre der jungen deutschen Demokratie nach dem Ersten Weltkrieg. Besonders die Auswirkungen von Inflation, Versorgungsengpässen und politischer Radikalisierung prägten den Alltag der Menschen. Auch die Situation im besetzten Rheinland sowie die Ereignisse rund um separatistische Bestrebungen im Herbst 1923 wurden anschaulich dargestellt. Zahlreiche historische Quellen, darunter Schulchroniken, Briefe und Tagebücher, ermöglichten einen authentischen Einblick in diese Zeit. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Jahr 1923 trotz aller Krisen auch einen Wendepunkt darstellte – hin zu politischen Verhandlungen und neuen Lösungsansätzen im Alltag.

Im Anschluss führte der Weg zur Bitburger Erlebniswelt. Die Bitburger Braugruppe, als bedeutendster Arbeitgeber der Region, ist untrennbar mit der Geschichte der Stadt verbunden. Während einer Führung erhielten die Teilnehmenden interessante Einblicke in die Entwicklung der Brauerei – von ihren Anfängen als kleine Landbrauerei bis hin zu einer der führenden Privatbrauereien Deutschlands. Zudem wurden die Zutaten und Herstellungsprozesse der Biere anschaulich erläutert. Der Besuch fand im historischen Brauereigebäude statt, dessen Ursprünge bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Ein gemeinsamer Ausklang bei einem Umtrunk in der Bit-Lounge rundete diesen Programmpunkt ab.

Den gelungenen Abschluss des Pädagogischen Tages bildete ein gemeinsames Mittagessen  im Restaurant Casa del Manzo. In angenehmer Atmosphäre beendete das Kollegium den Tag der „Bitburger Geschichte“, bevor es in das verlängerte Maiwochenende startete.

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Am Mittwoch, 29. April 2026, startete ein gemeinsames Projekt zwischen dem Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., Kreisverband Bitburg-Prüm, und dem Europäischen Berufsbildungswerk des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz (Euro-BBW). Das Ziel der Zusammenarbeit ist, die Bedeutung von Bienen für Umwelt und Landwirtschaft stärker ins Bewusstsein zu rücken und den Dialog zwischen Imkerei und Landwirtschaft sowie das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Ein besonderer Bestandteil ist das seit vielen Jahren bestehende Bienenprojekt im Europäischen Berufsbildungswerk. Teilnehmende der Berufsvorbereitung kümmern sich gemeinsam mit ihrem Berufsschullehrer Bernd Holzkamp, der auch Imker ist, um die Bienenvölker auf dem Euro-BBW-Gelände. Sie übernehmen Verantwortung für die Bienen, erwerben praktisches Wissen über die Imkerei und entwickeln ein Gespür für ökologische Zusammenhänge.

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts zwischen dem Euro-BBW und dem Bauernverband soll über die Bedeutung der Bienen für die Biodiversität und die Landwirtschaft aufgeklärt und Einblicke in die Arbeit von Landwirten und Imkern über das Jahr hinweg vermittelt werden.

Am Fachgespräch nahmen Andreas Lenz (Kreisgeschäftsführer) und Yannick Zender (stellv. Kreisvorsitzender) vom Kreisverband Bitburg-Prüm des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Dr. Anja Stumpe (Leiterin) und Nikolaus Schackmann (Berater für Pflanzenbau und Pflanzenschutz im Ackerbau) vom DLR Eifel sowie Bernd Holzkamp (Fachlehrer) und die Teilnehmenden des Bienenprojekts vom Europäischen Berufsbildungswerk teil.

Auf dem Gelände des Bienenprojektes erläuterte Hobbyimker Bernd Holzkamp zunächst anschaulich die Abläufe eines Imkereijahres von der Vorbereitung und Kontrolle der Völker im Frühjahr über die Pflege während der Trachtzeit bis hin zur Honigernte und Einwinterung. Dabei wurde deutlich, wie stark die Arbeit von natürlichen Bedingungen abhängt und welche Verantwortung Imkerinnen und Imker für die Gesundheit ihrer Bienenvölker tragen.

Nikolaus Schackmann und Yannick Zender stellten dar, wann und warum der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln notwendig ist. Sie betonten, dass der Schutz von Bienen dabei eine wichtige Rolle spielte. Moderne Informationswege, gezielte Behandlungen und ein wachsendes Bewusstsein innerhalb der Landwirtschaft trügen dazu bei, Risiken für die Insekten zu minimieren. Die Sensibilität für dieses Thema sei zudem heute deutlich höher als noch vor einigen Jahren.

Im Dialog wurden unterschiedliche Perspektiven sichtbar, zugleich bot er den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in zwei eng miteinander verbundene Arbeitsfelder.  

Im Verlauf des Projektes wird Andreas Lenz das Bienenprojekt des Euro-BBW an weiteren Terminen, an denen die wichtigsten Arbeiten der Imkerei durchgeführt werden, mit entsprechenden Fachleuten seines Verbands besuchen, um über passende Themen ins Gespräch zu kommen.  

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Logo Erasmus plus und Europaflagge
die Gruppe der estnischen Praktikant*innen mit Marii und Margus und Erasmus+-Koordinatorin Anne Unfried

Am Sonntag sind im Rahmen des europäischen Programms Erasmus+ vier Auszubildende des Astangu Colleges aus Tallinn, Estland, mit zwei Betreuer*innen in Bitburg angekommen. Vom 27. April bis 8. Mai 2026 werden sie während eines zweiwöchigen Praktikums berufliche Erfahrungen in Bitburg sammeln und Land und Leute besser kennenlernen.

Die beiden angehenden Schreiner Andreas und Mattias arbeiten während ihres Praktikums in der Bitburger Schreinerei Notte, und die beiden angehenden Köch*innen Joonas und Meril unterstützen unser Team in der Mensaküche. Begleitet werden sie von Marii, Ausbilderin in der Küche, und Margus, Fachbereichsleiter für Holz/IT im Astangu College.

In ihrer Freizeit erwartet die Gäste aus dem Baltikum auch ein abwechslungsreiches Programm: Neben einem Ausflug nach Trier, zu den Burgen Vianden oder Eltz und dem Besuch der Bitburger Erlebniswelt, ist morgen eine Fahrt ins Phantasialand geplant. Margus hatte die estnischen Praktikant*innen schon letztes Jahr begleitet und kennt sich dadurch ganz gut in unserer Region aus.

Der Austausch wird gefördert durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union. Eine Gruppe Auszubildender aus dem Euro-BBW freut sich auch schon darauf, im Herbst dieses Jahres ein Praktikum im Astangu College in Tallinn zu absolvieren.

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Im Frühjahr ist für das Bienenprojekt im Euro-BBW immer Hochsaison. Die Bienenvölker müssen regelmäßig auf Krankheiten, Milben und Verluste und noch einiges mehr kontrolliert werden. Letzte Woche haben sich Fachlehrer und Hobbyimker Bernd Holzkamp und seine Teilnehmenden wieder zu solch einem Kontrollgang getroffen.

Seit vielen Jahren gehört das Bienenprojekt fest zum Stundenplan einer Gruppe von Teilnehmenden der Berufsvorbereitung. Sie lernen nicht nur die Arbeiten eines Imkers im Laufe des Jahres kennen, sondern übernehmen auch Verantwortung für ihre Bienen und entwickeln ein Gespür für ökologische Zusammenhänge. Dabei geht es nicht nur um die Honigernte, sondern auch darum, die Bienen genau zu beobachten, Veränderungen im Blick zu haben und das Zusammenspiel des ganzen Volkes wahrzunehmen.

Nachdem die Bienenkästen bereits auf Milbenbefall und Aktivität der Bienen kontrolliert wurden (siehe Bericht vom Januar 2026), stand in der vergangenen Woche die Kontrolle der Honigräume und der Entwicklung der Völker an. Gibt es möglicherweise neue Königinnenzellen? Wenn ein Volk beginnt, eine neue Königin heranzuziehen, ist das oft ein Zeichen dafür, dass es ihm zu eng wird und sich die Bienen auf das Schwärmen vorbereiten. Mit einer neuen Königin würde ein Teil des Volkes den Stock verlassen, um ein neues Volk zu bilden.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, haben die Teilnehmenden hier und da neue Honigräume aufgesetzt. Diese Arbeit ist gerade jetzt sehr wichtig, weil die Bienen mitten in der Aufbauphase sind, Nektar sammeln, ihre Brut pflegen und Waben bauen. Die volle Volksstärke erreichen sie so im Juni. Aber jetzt haben die Bienen zum Glück wieder mehr Platz für ihre Vorräte und ihren natürlichen Bautrieb.

Besonders kontrolliert wurde auch die Drohnenbrut, da diese gerne von der Varroamilbe befallen wird. Durch das Schneiden des Drohnenrahmens kann man jedoch die Milbe eindämmen und die Gesundheit der Bienen schützen.

Durch die regelmäßigen Arbeiten am Bienenstock erfahren unsere Teilnehmenden, wie sensibel so ein Bienenvolk doch ist, welche Gefahren ihm tagtäglich drohen und, letztendlich, wie viel Arbeit in einem einzigen Glas Honig steckt.

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eine Gruppe Teilnehmende sitzt auf einer Picknickdecke im Wald

Die Natur als Erfahrungsraum bietet besondere Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit. Durch die Weiterbildung „Wildnispädagogik zur Suchtprävention“, die der Caritasverband Westeifel e.V. anbietet, konnte unser Kollege und Wohngruppenbetreuer Rainer Viert wertvolle Ansätze kennenlernen, um Teilnehmende in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung zu stärken.

Im Mittelpunkt der Wildnispädagogik steht dabei die achtsame Begegnung mit der Natur. Gerade für junge Menschen in herausfordernden Lebenssituationen entsteht fernab vom Alltag ein Raum, in dem sie zur Ruhe kommen können, eigene Stärken entdecken oder beim Lösen von Aufgaben oder beim bewussten Wahrnehmen der Umgebung Selbstwirksamkeit erleben.

Die Erkenntnisse aus der Weiterbildung konnte Rainer Viert letztes Wochenende schon praktisch mit einer Gruppe erproben: „Bei einem ersten gemeinsamen Ausflug in den Wald hatten unsere Teilnehmenden einen angenehmen und kurzweiligen Tag in der Natur. Bei Spaß und Spiel mit Reflexion vermisste niemand sein Handy oder sonstige Ablenkung“, berichtet er.  

Nach Abschluss seiner Weiterbildung möchte Rainer Viert das Konzept der Wildnispädagogik gerne als Förderplan- Angebot im Euro-BBW fortführend anbieten und somit einen Betrag zur Suchtprävention im Haus leisten.