
Die Natur als Erfahrungsraum bietet besondere Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit. Durch die Weiterbildung „Wildnispädagogik zur Suchtprävention“, die der Caritasverband Westeifel e.V. anbietet, konnte unser Kollege und Wohngruppenbetreuer Rainer Viert wertvolle Ansätze kennenlernen, um Teilnehmende in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung zu stärken.
Im Mittelpunkt der Wildnispädagogik steht dabei die achtsame Begegnung mit der Natur. Gerade für junge Menschen in herausfordernden Lebenssituationen entsteht fernab vom Alltag ein Raum, in dem sie zur Ruhe kommen können, eigene Stärken entdecken oder beim Lösen von Aufgaben oder beim bewussten Wahrnehmen der Umgebung Selbstwirksamkeit erleben.
Die Erkenntnisse aus der Weiterbildung konnte Rainer Viert letztes Wochenende schon praktisch mit einer Gruppe erproben: „Bei einem ersten gemeinsamen Ausflug in den Wald hatten unsere Teilnehmenden einen angenehmen und kurzweiligen Tag in der Natur. Bei Spaß und Spiel mit Reflexion vermisste niemand sein Handy oder sonstige Ablenkung“, berichtet er.
Nach Abschluss seiner Weiterbildung möchte Rainer Viert das Konzept der Wildnispädagogik gerne als Förderplan- Angebot im Euro-BBW fortführend anbieten und somit einen Betrag zur Suchtprävention im Haus leisten.