19.06.2019 13:13

Umweltministerin Höfken zu Besuch im Euro-BBW


Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, besuchte am Montag das Euro-BBW, das als eine der ersten (Schulverpflegungs-)Einrichtungen EIFEL-Produkte verwendet.

Nach der Begrüßung durch Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL GmbH, stellte Einrichtungsleiterin Anita Sonndag den Einsatz von nachhaltigen und regionalen Produkten im Euro-BBW vor. Das Euro-BBW betreibt in der Bitburger Fußgängerzone den Tee- und Eifelladen als einen Lernort für die Auszubildenden der Handelsberufe, und bietet dort u. a. eine breite Palette an EIFEL-Produkten an. Das Euro-BBW ist sogar selbst Produzent für EIFEL-Honig, der im Rahmen des Bienen-Projekts auf dem Gelände des Euro-BBW geerntet und seit 2018 zertifiziert ist. Für die Verpflegung von etwa 250 Teilnehmenden und 150 Mitarbeitenden bezieht Uwe Fusenig, Küchenleiter der Mensa-Küche des Euro-BBW, Fleischprodukte der Landmetzgerei Guido Schmitz sowie Kartoffeln vom Kartoffelhof Landvogt und Faber, alle drei Produzenten der Regionalmarke EIFEL. Obst und Gemüse stammen entweder aus Eigenanbau oder aus der Pfalz, das Mineralwasser kommt aus Gerolstein. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz im pädagogischen Konzept des Hauses vermittelt.

„Beim Bezug von regionalen Produkten hat das Euro-BBW eine gute Note verdient“, so Markus Pfeifer. Im Rahmen eines Modellprojektes für mehr BIO und REGIONAL in der Schulverpflegung wurden insgesamt zehn Einrichtungen befragt, wobei des erste Interview mit dem Euro-BBW geführt wurde. Wichtig sei auch, so Markus Pfeifer, dass die Verantwortlichen der Einrichtung hinter dem Projekt stehen, was beim Euro-BBW eindeutig der Fall ist. „Bitte einfach so weiter machen!“, lautete sein Fazit.

Ministerin Höfken wies auf den Öko-Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz sowie auf die Kampagne „Rheinland-Pfalz isst besser“ hin, die beide auf mehr regionale und biologisch angebaute Produkte abzielen – sowohl beim Anbau als auch beim Verzehr. „Lebensmittel werden immer weniger geschätzt, sie werden verschwendet und es wird wenig dafür gezahlt“, so Höfken. Ihr sei es ein Anliegen, dass Lebensmittel wieder einen höheren Stellenwert erhalten und dass vor allem schon Kinder und Jugendliche lernen, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist. Das EU-Schulprogramm, das die Verteilung von frischem Obst, Gemüse und ungesüßter Milch an Kinder in Kindertageseinrichtungen sowie Schulen in Kombination mit Ernährungsberatung beinhaltet, ist ein guter Anfang. Für die regionale Erzeugung von Lebensmitteln müssen wieder Möglichkeiten und Perspektiven geschaffen werden. Im Zeitalter von Globalisierung, Massenproduktion und Dumpingpreisen ist dies eine Herausforderung. 

Uwe Fusenig zeigte sich sehr zufrieden mit der guten Zusammenarbeit mit den EIFEL-Produzenten sowie mit deren qualitativ hochwertigen Produkten, von denen sich Ministerin Höfken und alle Anwesenden vor Ort selbst überzeugen konnten. Sie probierten einen frisch zubereiteten Salat aus EIFEL-Kartoffeln, Braten und Hackbällchen aus EIFEL-Fleisch sowie Brot mit EIFEL-Honig.

Bei der abschließenden Diskussion wurden weitere Pläne sowohl des Umweltministeriums als auch des Euro-BBW in Bezug auf Nachhaltigkeit und den Ausbau des Angebots an regionalen Lebensmitteln besprochen.

Weitere Informationen zur Regionalmarke EIFEL sowie deren Pressemitteilung zum Besuch von Umweltministerin Höfken im Euro-BBW finden Sie hier.

v.l.: Markus Pfeifer (Regionalmarke EIFEL GmbH), Lena und Guido Schmitz (Landfleischerei Schmitz), Staatsministerin Ulrike Höfken (MUEEF), Uwe Fusenig (Küchenleiter Euro-BBW), Anita Sonndag (Einrichtungsleiterin Euro-BBW) und Gabriala Backes (Fachbereichsleiterin Ernährung & Hauswirtschaft im Euro-BBW)