28.09.2017 15:08

Neue Runde des Baby-Bedenkzeit-Projekts


Schon seit mehreren Jahren wird mit den Teilnehmenden der Berufsvorbereitung dieses Projekt durchgeführt, das aufklären und Erfahrungswerte bieten soll. Das Projekt dauert zwei Tage pro Gruppe und wird insgesamt mit 4 Gruppen à 10 Personen durchgeführt. 

Zu Beginn erhalten die Teilnehmenden Informationen zu den verschiedensten zur Familienplanung gehörenden Themen wie Lebensplanung, Sexualität, Partnerschaft, Säuglingspflege oder Erziehung. Sie lernen beispielsweise verschiedene Verhütungsmittel kennen, wie eine Schwangerschaft abläuft und sich der Körper dabei verändert, wie man einen Säugling ernährt, was ein Baby an materiellen Dingen benötigt (hierfür schauen sich die Gruppen das Sortiment in einer Drogerie an), wo man das Kindergeld beantragt, an welchen Spiel- und Sportgruppen man teilnehmen kann etc. aber auch, welche Unterstützung es bei Überforderung gibt. 

Nach dieser Vorbereitung bekommen jeweils 2 Personen (vereinzelt gibt es auch „Alleinerziehende“) einen Babysimulator, der echte Bedürfnisse wie ein Neugeborenes äußert, und zwar ganz individuell - wie im wahren Leben. Die Teilnehmenden müssen sich nun zwei Tage lang um ihr „Baby“ kümmern, es wickeln, füttern oder es einfach nur liebhalten. Da kann es natürlich auch einmal vorkommen, dass das Baby mitten beim Mittagessen in der Mensa schreit – doch nur so bekommen die Teilnehmenden einen realistischen Einblick ins Elterndasein.  

Zwei Babysimulatoren