07.05.2019 13:47

Medienkompetenztraining für unsere Teilnehmenden


Unsere Teilnehmenden wachsen im Zeitalter der Digitalisierung, der Smartphones und der neuen Medien auf. Aber kennen sie auch die Gefahren, die sich durch die Nutzung der verschiedenen Medien ergeben? Die Technik ist für die Digital Natives meist kein Problem, jedoch gehen viele oft fahrlässig mit ihren persönlichen Daten oder auch mit Urheberrechten um oder werden gar Opfer von Betrügern und Abzocke. Was muss bei der Internetnutzung beachtet werden? Welche Daten werden gesammelt und/oder verkauft und welche rechtlichen Probleme können auftauchen? Um diese Fragen zu beantworten und unsere Teilnehmenden für einen angemessenen Umgang mit den Neuen Medien und gefährdende Inhalte zu sensibilisieren, hat Hiltrud Wagner, Fachbereichsleiterin Berufliche Qualifizierung, ein Medienkompetenztraining mit Teilnehmenden der Berufsvorbereitung organisiert. In Kleingruppen wurden unterschiedliche Themen betrachtet und analysiert, Plakate gefertigt und anschließend den jeweils anderen Gruppen präsentiert.

Zu den Schwerpunkten des Trainings gehörten zunächst die beliebtesten sozialen Medien und deren AGBs, die man sich durchaus auch einmal etwas genauer durchlesen sollte, um z. B. über Altersbeschränkung, Fotorechte (eigene sowie fremde Fotos) und Datenspeicherung im Bilde zu sein. Ein weiteres großes Thema waren Online-Banking und Online-Shopping und wie die verschiedenen gängigen Bezahlmethoden im Internet wie z. B. Lastschrift, Rechnung, Kreditkarte oder Paypal, aber auch Bitcoins funktionieren. Es wurden dabei auch Sicherheitsaspekte sowie Vor- und Nachteile des Online-Shoppings erläutert.

Besonders wichtig war für die Teilnehmenden auch das Thema Cybermobbing und wie man sich davor schützen kann. Anders als beim Mobbing von Angesicht zu Angesicht verbreiten sich Anschuldigungen, Gerüchte oder intime Fotos nämlich viel unkontrollierbarer, schneller und erreichen eine weit größere Anzahl an Personen.

Eine weitere Gefahr im Internet geht von Angriffen durch Hacker oder sogenannte Malware (z. B. Virus, Wurm, Trojanisches Pferd etc.) aus.

Neben dem „sichtbaren Web“ gibt es noch das weitaus größere Deep Web, das zum größten Teil aus themenspezifischen Datenbanken besteht, sowie das Dark Net, in dem vor allem Kriminelle anonym unterwegs sind.

Als Abschluss des Trainings mussten die Teilnehmenden einen Fragebogen ausfüllen und zusätzlich weitere Fragen für sich verinnerlichen. Sie waren vom Training sehr beeindruckt und sind sich jetzt der Gefahren im Internet deutlich bewusster.