21.03.2018 08:17

Gelebte Kooperation der Berufsförderungswerke und Berufsbildungswerke in Rheinland-Pfalz


Seit mehr als 12 Jahren gibt es in Rheinland-Pfalz einen regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den drei Berufsförderungswerken in Koblenz/Vallendar, Mainz und Birkenfeld sowie den drei Berufsbildungswerken in Neuwied, in Worms und in Bitburg. Das eigentlich schon für Ende 2017 geplante „Jahrestreffen“ fand jetzt vor einigen Tagen im Euro-BBW statt. Die anwesenden Einrichtungsleiter informierten sich gegenseitig über wesentliche Entwicklungen ihrer Häuser, aber auch Projekte und Anforderungen, die sich aus der Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und anderen Kostenträgern (Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft) ergeben. Auch wenn die Zielgruppen der Berufsbildungswerke (initiale Berufsausbildung) und der Berufsförderungswerke (behinderungsgerechte berufliche Umschulung) unterschiedlich sind, gelten übergreifende sozialpolitische Themen sowie reha-pädagogische Fragestellungen und die Entwicklungen der Arbeitswelt für beide Einrichtungstypen gleichermaßen. Dies gilt beispielsweise für mögliche Veränderungen der Arbeitsbewältigung durch die Auswirkungen der Digitalisierung oder für den laufenden Fortbildungsbedarf der Fachkräfte. In den zurückliegenden Jahren hat es sich als ausgesprochen sinnvoll gezeigt, Belange  der beruflichen Rehabilitation in Rheinland-Pfalz gegenüber den politischen Vertretern der Bundesebene wie der Landesebene gemeinsam zu vertreten. Einstimmiges Ergebnis der Zusammenkunft in Bitburg war, die vertrauensvolle Zusammenarbeit auch künftig fortzusetzen und erneut gemeinsame Kontakte zu rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordneten über die Rheinland-Pfälzische Landesvertretung in Berlin zu unternehmen.