Im Rahmen beruflicher Qualifizierung
bietet das Europäische Berufsbildungswerk
jungen Menschen mit
Behinderung und gleichzeitig besonderem
Förderbedarf die Teilnahme an
Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen
nach dem Förderkonzept der
Bundesagentur für Arbeit gemäß § 61
SGB III an.
Ziele der Maßnahmen sind, die
Teilnehmenden auf die Aufnahme
einer Berufsausbildung vorzubereiten
oder die direkte Eingliederung in den
Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt steht dabei die berufliche
Orientierung in einem breiten
Angebot verschiedener Berufsfelder
sowie die Vermittlung der für die
Ausbildung oder Beschäftigungsaufnahme
erforderlichen beruflichen
Grundqualifikationen und die Entwicklung
und Förderung der berufsübergreifenden
Kompetenzen (Schlüsselqualifikationen).
Das Angebot an die Teilnehmenden umfasst die differenzierte Eignungsanalyse, die Grundstufe mit dem Kernelement "Berufsorientierung/Berufswahl", die Förderstufe mit dem Kernelement "berufliche Grundfertigkeiten" und die Übergangsqualifizierung mit dem Kernelement "berufs- und betriebsorientierte Qualifizierung". Ergänzt wird das Angebot durch betriebliche Praktika sowie durch den allgemeinbildenden und fachtheoretischen Unterricht der staatlich anerkannten privaten Berufsbildenden Schule im Euro-BBW. Die an den Lehrplänen des Landes Rheinland- Pfalz orientierten Inhalte begleiten die Teilnehmenden auf allen Ebenen der Maßnahme.
Folgende Tätigkeitsfelder sowie die daraus resultierenden Berufsbilder können die Teilnehmer/innen an den berufsvorbereitenden Maßnahmen im Euro-BBW kennen lernen:
Die Durchführung der Maßnahmen erfolgt an den verschiedensten Lernorten im Euro-BBW
und in den Praktikumsbetrieben.
Die Dauer der Maßnahme beträgt je nach individuellem Verlauf und Genehmigung durch die Arbeitsagentur 11 bis maximal 18 Monate.